Was ist Homöopathie?

Die Methode: Homöopathie (Kunstwort aus griech. homoion= ähnlich und pathos= Leiden, Empfinden) ist ein in sich geschlossenes Medizinsystem. Es wurde von dem sächsischen Arzt Dr. Samuel Hahnemann nach 30- jähriger Forschungsarbeit erstmals 1810 im „Organon“ der Öffentlichkeit vorgestellt und wird seitdem durch die Forschungen und Praxiserfahrungen von zehntausenden Homöopathen weltweit verfeinert und perfektioniert.


Die Homöopathie ist nach der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) das weltweit von den meisten Menschen angewandte Medizinsystem. In vielen Ländern ist es Teil des nationalen Gesundheitssystems (z.B. Großbritannien, Indien, Kuba, Brasilien, Mexiko).


Die homöopathische Methode unterscheidet sich dahingehend von der chemisch- technischen Medizin, daß der Mensch in seiner Gesamtheit wahrgenommen wird und nicht nur einzelne Organe/ Organsysteme in den Blick genommen werden. Es ist für den Homöopathen wichtig, sich in den Kranken einzufühlen, das Leiden des Kranken quasi nachzuempfinden. Dazu muß der Kranke seine subjektiven Beschwerden so exakt wie möglich schildern. Durch das Nachempfinden kann der Homöopath an sich selbst das Arzneimittel „ablesen“, dessen Wirkung er aus seiner langjährigen Ausbildung und Praxiserfahrung kennt. D.h. der Homöopath verwendet nicht nur die Fakten, Laborbefunde und objektiv erfaßbaren Symptome des Kranken, sondern auch seinen emotionalen Eindruck (quasi als Kopie- Abdruck der ihm vom Kranken geschilderten Empfindung in sich selbst). Wenn das Arzneimittel, das der Homöopath als ähnlichstmögliches aus seinem Arzneischatz gewählt hat, zur Besserung/ Heilung führt, spricht man von einem „homöopathischen Mittel“. Das heißt, ob ein Mittel wirklich homöopathisch war, kann immer erst im Nachhinein gesagt werden.


Das Grundprinzip der Homöopathie bezeichnet man als die Ähnlichkeitsregel „Similia similibus curentur.“ (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.) Es ist dies eine durch Erfahrung von 200 Jahren bestätigte Regel. Exakt benennbare Naturgesetze, auf denen homöopathische Wirkungen beruhen, sind noch nicht bekannt. Es gibt jedoch kein bekanntes Naturgesetz, dem die homöopathischen Effekte zuwiderlaufen.


Ebenso wie bei den bekannten Wirkungen des Familienstellens handelt es sich um eine phänomenologische Methode, d.h. wir gehen von den als Phänomenen wahrgenommenen Symptomen aus. Ob diese objektiv meßbar sind oder „nur“ Empfindungen des Kranken, spielt für uns in der Homöopathie keine Rolle. Deshalb können wir mit der Homöopathie auch wirksam denjenigen Kranken helfen, denen der herkömmliche Arzt sagt „Sie haben nichts, Sie bilden sich das nur ein, gehen Sie in die Psychiatrie.“


Die Arzneimittel, die in der Homöopathie verwendet werden, haben Homöopathen an sich selbst geprüft und dabei erfahren, daß sich bestimmte Symptome (körperlich, emotional und geistig) einstellen- diese Symptome können, wenn sie in dieser Kombination bei Kranken auftreten, von eben jenem Mittel geheilt werden. Die diesem Effekt zugrundeliegenden Prinzipien sind physikalischer Natur, sie lassen sich mit Begriffen der Informatik, der Quantenlogik oder der Kybernetik beschreiben, nicht aber mit chemischen Wirkungen erklären. Deshalb ist es Medizinern, die ausschließlich eine chemische Wirkung von Arzneien kennen und gelten lassen wollen, nicht möglich, homöopathische Wirkungen zu verstehen.


Da die Arzneimittel beim Herstellungsprozeß so weit verdünnt werden, daß kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr in der Arznei enthalten ist, sind keine chemisch- stofflichen Wirkungen der Arzneien möglich. Folglich kann man sich auch dann nicht vergiften, wenn die ursprünglichen Ausgangsstoffe sehr giftig waren (zum Beispiel Quecksilber, Eisenhut, Tollkirsche oder Schlangengifte). Das heißt, die homöopathische Methode kommt völlig ohne stoffliche Nebenwirkungen (Giftwirkungen) ihrer Arzneien aus.


Hahnemann fand durch jahrzehntelange Experimente eine Variante der optimalen Arznei-mittelzubereitung heraus, die (bis auf einige technische Neuerungen) bis heute unverändert angewandt wird. Dabei werden alle Ausgangsstoffe, bei denen dies möglich ist, 3 Stunden lang per Hand mit Milchzucker verrieben und anschließend in vielen Stufen (bis zu 1 Million mal) 1: 100 verdünnt und verschüttelt (bei C- Potenzen). Moderne Experimente in der Pharmakologie und der Hochverdünnungsforschung haben bewiesen, daß solche Verdünnungen definierte biologische Wirkungen haben, die sich eindeutig von Placebo- Effekten unterscheiden lassen. Es ist aber auch möglich Gase, Felder und Strahlung etc. zu potenzieren, bereits Hahnemann potenzierte das Feld  eines Magnetstabes und führte dieses Arzneimittel in die Therapie ein.

 

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